Dieses Blog durchsuchen

Einleitung


Seit Januar 2015 bin ich schon ca. 59569 km (Stand Juni 2022) ausgehend von Monheim-Baumberg unter Aufzeichnung meiner Touren durch mein Garmin-Oregon 600 in die Umgebung geradelt und habe so eine gewisse Erfahrung im GPS-Radeln gesammelt, die ich in diesem Blog weitergeben möchte. Seit Juli 2018 übertrage ich mein Know-How auf die zum Lernen von Navigation preiswerte Handy-Navigation mit der Android-App Locus Map.
Problem: Multipletten ohne Ende

Google-Drive mit all meinen Radtouren

QUICK-START, GERÄTE, KARTEN, BASCECAMP >>

KOSTENLOSER DOWNLOAD VON BASECAMP, DER KOSTENLOSEN NRW-OPEN-SOURCE-KARTE UND DES GESAMTEN BLOG-KNOW-HOWS >>


Locus Map für Android-Systeme >>

Ausblick 2018:
1. Handy-Navigation mit Locus Map für Einsteiger beschreiben. Kostet in der empfohlenen Pro-Version wenig und leistet gewaltig viel!
2. Action-Cam Zeitraffer-Filme.
Längere Touren: 500 ms: 1 Stunde Tour = 4 Minuten "Film, kürzere Touren: 200 ms: 1 Stunde Tour = 10 Minuten "Film".

In Google Maps kann per Satellitenaufnahme die landschaftliche Struktur (Wald, Feld, Wohngegend) begutachtet werden.
Posts mit dem Label Touren mit Autoanfahrt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Touren mit Autoanfahrt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 3. September 2016

Dhuenntalsperre Rad- und Wandertour fuer Sportler


2016-09-02 Dhuenntalsperre Rad-und_Wandertour 032 0745 GPX-Download >>


GPSIES-KARTE>> 



Anfahrt: Baumberg - A59 - A1 bis Burscheid, dann via Hilgen, Dabringhausen nach Stumpf, wo ich an der L101 (N51° 06.242' E7° 13.210') einen Parkplatz fand. Vom Parkplatz zum Start der Tour sind es 1,1 km.

Die Tour ist "nur" 32 km lang. Sie ist als Tour fürs Mountainbike bei GPSIES bereits am 2009-09-26 publiziert worden. Siehe hier >>

Die Frage war daher: Lässt sie sich auch mit dem Trekking-Rad absolvieren.
Antwort: ja, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind:

  • Bereitschaft, rumpelige Wege und Straßen hinzunehmen - Reifen und Bremsen des Trekkingrades müssen daher qualitativ hochwertig sein
  • Schiebeabschnitte sind ein Muss: zum Teil geht es so steil auf Wanderwegen hinunter, dass die Bremsen eines Trekkingrades einfach nicht ausreichen, es muss also auf bestimmten Wegen auch abwärts das Rad "geschoben" werden
  • selbstverständlich folgen auf die sehr steilen Abwärtspassagen ebenso steile Aufstiege, auf denen das Rad ebenfalls geschoben werden muss
  • es sollte mehrere Tage vor Beginn der Tour trocken gewesen sein, denn die Abfahrten im Wald fordern auch dann genug Konzentration - mit dem gewöhnlichen Trekkingrad muss man das Tempo wegen der Rumpeligkeit überschaubar halten
  • durch die Wegbeschaffenheit, die Aufs und Abs und die Schiebeabschnitte ist die Tour äquivalent zu einer doppelt so langen "normalen" Radtour - ein Schnitt von 10 km/h entspricht in etwa einem Schnitt von 20 km/h bei einer normalen Tour. 
  • Die Tour verlangt gesunden Sportsgeist: 770 m Anstieg auf 30 km sind viel! Nur geübte Trekkingradfahrer mit guter Kondition sollten sich dieser Tour stellen, denn beschrieben ist sie ja primär für Mountainbiker. Auch sollten die morschen Knochen etwas Bergab- und Bergaufgehen aushalten. 


Landschaftlich ist die Tour natürlich ein großer Genuss, der die beschriebenen Probleme, wenn man sich auf sie eingestellt hat, vergessen lässt. Besonders reizvoll der für diese Tour geradezu flache Abschnitt von 3 km Länge, bis man auf die Straße nach Neumühle kommt.



Montag, 18. April 2016

Lennep-Beyenburger Achterbahn 033 0526 bc 0555 ec 2016-04-18

Lennep-Beyenburger Achterbahn Download-Originalfile >>

GPSIES-KARTE >>

Autoanfahrt >>

Verfahrer: 

  • Kilometer 9,5 (Übergang von normaler Straße auf schmalen Wanderweg wird sehr leicht übersehen und man landet auf dem Gelände eines kleinen Betriebes) und 
  • Kilometer 18,4 km (man muß kurz abfahren und schwups ist man über die Abzweigung hinweggebrettert). Ich habe die Kringel stehen gelassen, sie mögen dazu aufrufen, sich dort zu konzentrieren. Man verfährt sich dort leicht. 




Die Tour startet mit einer 165 m Abstieg und 65 m Aufstieg umfassenden 8,4 km-Abfahrt zum Fuße der Staumauer der Wuppertalsperre.
Danach kommt ein Abschnitt, der dieser Tour den Stempel der Achterbahnfahrt aufdrückt. 
Dieser Tourabschnitt ist sehr trügerisch: man bildet sich ein: jetzt fahre ich die Wupper runter und dabei geht es in Summe 50 Höhenmeter nach unten, also fahre ich summa summarum "gemütlich" ab. 
Weit, weit gefehlt! Man muß hier sage und schreibe 222 Aufstiegsmeter auf nur 5591 m bewältigen (dies kann man aus den GPX-Daten mit den barometrisch gemessenen Höhendaten und den Metern, die zwischen den entsprechenden GPX-Punkte gemessen werden, exakt berechnen)  und bekommt dann auf rumpeligen Waldwegen großartige, aber weitgehend nutzlose 270 Abstiegsmeter, weil man bei den Abfahrten sehr viel von der Aufstiegsenergie in die Bremsen jagen muß, weil es einen sonst auf den rumpeligen Wald- und Wanderwegen auf die Fresse knallen könnte. Nur ein ambitionierter Mountainbiker mit seinem Spezialgerät kann hier die Abstiegsenergie ohne großes Verbremsen umsetzen. 
Also ist die "Wupperabfahrt" in Wirklichkeit gefühlt fast nur 220 m Aufstieg auf genau 5,591 km und weist mit fast genau 4% mittlerer Steigung daher die doppelte Steigung einer Bahntrassenhochfahrt z.b. auf der Balkantrasse auf.  
Ich nenne diese Tour daher die "kleine bergische Achterbahn". Multipliziert man diese Tour mit 2, so erhält man Auf- und Abstiegsdaten, die nur geringfügig hinter der echten bergischen Achterbahn zurückbleiben. Gefühlt und im zeitlichen Mittel ist man auf dieser Tour also auch ständig am Hochfahren. 
Geradezu eine bahntrassenartige Wohltat und Erholungsfahrt nach der rumpeligen Achterbahnfahrt die Wupper "abwärts" ist dagegen die Hochfahrt durch das  Marscheider Bachtal . Hier geht es wunderbar gleichmäßig und homogen hoch - kein Wunder, daß die ADFC-Vereine genau auf dieser und keiner anderen Route bevorzugt von der Nordbahntrasse nach Lennep hochziehen. Die gesamte Auffahrt umfaßt 250 m schönen, homogenen Aufstieg und 92 m Abstieg. 
Basecamp kalkuliert aus meinen barometrischen Daten 526 m Anstieg und 514 m Abstieg, in Excel kalkuliere ich aus den barometrischen Daten 555 m Anstieg und 544 m Abstieg. Hier beißen sich also Basecamp und Excel nicht. 
Der von Oregon 600 während der Fahrt gemessene Anstieg ist eine absurde und nutzlose Hausnummer, die während der Fahrt gemessenen Aufstiegs- und Abstiegsmeter sollte man sich zusammen mit den Programmierern, die diesen kalkulatorischen Schwachsinn verbrochen haben, dorthin stecken, wo sie hingehören. 

Samstag, 11. Juli 2015

Klassischer Bahntrassenrundkurs Vohwinkel Niederbergbahntrasse Ruhrtalweg Kohlenbahntrasse Nordbahntrasse Vohwinkel WHEW100 100,37 km 588 m


GPX-Download >>
<
niederberg-nordGPSIES-Karte >>
Anfahrt: Von Düsseldorf kommend A46 Abfahrt Haan-Ost. Links nach Vohwinkel. Wir kommen am Korkenzieherende vorbei. Nächste links abbiegn. Nach ca. 1,5 km nochmals links abbiegen. Nach 500 m Links zu Akzenta sowie R&P Vohwinkel abbiegen. Auf R&P-Platz durchfahren.

Die im WHEW100-Lauf realisierte Kombination aus den folgenden Bahntrassen und aus dem Ruhrtalweg

Nordbahn
Kohlenbahn
Verbindungselement Ruhrtalweg
Niederbergbahn
Nordbahn

in einem Rundkurs entgegen dem Uhrzeigersinn wurde bereits von GuidoG (vermutlich Guido Gallenkamp, der ein maßgeblicher Organisator und Sprecher des WHEW100-Laufes ist) auf
http://www.gpsies.com/map.do?fileId=stlvprcljlznnoww

publiziert mit der Anmerkung:

"Die Strecke des WHEW100 mit Stand vom 25. April 2015
Die automatisch ermittelten Höhenangaben weichen starkt von den echten Höhenmetern ab
(Brücken / Tunnel etc.). Insgesamt ist die Strecke als flach zu bezeichnen, etwa 500-600
Höhenmeter. "

Wenn man in GSIES eine hochgeladene Strecke auch nur bearbeitet, kalkuliert in der Tat automatisch das Programm insbesondere Höhen im Bereich von Brücken und Tunneln falsch, selbst wenn man korrekte barometrische Daten hochgeladen hat.
Nur wenn man auf jegliche Bearbeitung verzichtet, zeigt  GPSIES die eigenen, gemessenen Daten an.

Man kann das bei Untersuchung der gpx-Dateien im Editor zum Beispiel im Bereich des legendären Schee-Tunnels klar erkennen: Punkte werden vom eigenen Garmin Oregon 600 nur vor und nach dem Tunnel mit der richtigen barometrischen Höhe erfaßt, in der Programmdatei dagegen tauchen 300 m Höhe im Bereich des Tunnels auf. 

Folgende Youtube-Videos über

Thema: Nordbahntrasse Loh - Schee
Autor: Talradler
https://www.youtube.com/watch?v=yNQ-ZOw7nT4
sowie das sehr schöne Video über WHEW100 vom 2015-05-02:

Thema: WHEW100 2015
Autor: crazyrunnerDE
https://www.youtube.com/watch?v=ckFkc52CMnE

haben mich heiß auf den Radklassiker Vohwinkel-Niederbergbahn-Ruhrtalweg-Kohlenbahn-Nordbahn-Vohwinkel gemacht und genau diese Route ist von GuidoG vorbildlich in GPSIES publiziert worden. Ich brauchte daher nur Guidos Track herunterzuladen, ihn umzukehren, nachzufahren und den Track mit Garmin Oregon 600 aufzuzeichnen.
Resultat: die von mir gemessenen 588 (im GPSIES-Upload) bzw. 606 (Garmin Base-Camp) Höhenmeter entsprechen sehr gut GuidoG's Aussage "Insgesamt ist die Strecke als flach zu bezeichnen, etwa 500-600 Höhenmeter". 

Die Radtour ist von ihrem Höhenprofil sehr angenehm und es läßt sich ein wesentlich besserer Schnitt fahren als zum Beispiel im zermürbenden Auf- ujd Ab der Bergischen Achterbahn.  Wenn man sich einbildet, daß die Tour sich hinzieht, sollte man an die eisenharten Läufer denken,die das alles gelaufen sind.
Reizvoll ist zunächst das Stück zwischen dem schnuckeligen Düssel und der Aprather Mühle. Auf der Niederbergbahn kommt im letzten Abschnitt echtes Abfahrtsfeeling auf.
Landschaftlich überaus reizvoll ist die Fahrt an der Ruhr zwischen Kettwig Stausee und Hattingen. Man ist sehr oft direkt am Wasser und kann sich vorzüglich z.b. auf Bänken direkt am Ufer des Baldeneysees stärken.
Baldeneysee-Spaß >> 
Der Nachwuchs der Schwäne und der Kanadagänse ist inzwischen mächtig herangewachsen und dürfte keine natürlichen Feinde mehr haben.
Die Kohlenbahn zieht sich lange dahin und man steigt von 70 m von der Ruhr bei Hattingen auf 260 m Höhe beim Tunnel Schee auf. Da die Steigung sehr sanft ist, kann man hier mit gutem Schnitt sehr rhytmisch hochziehen.
Die Nordbahntrasse bietet exzellente Ausbllicke auf Wuppertal, in den Tunneln sollte man ein LED-Lämpchen haben.
Wer die oben zitierten Videos gesehen hat, wird darauf brennen, diese herrliche Tour kennenzulernen.