Sonntag, 1. März 2015

RADTOUREN AUF WANDERWEGEN

Eine wunderbarer Trick, um schöne Radtouren zu kreieren ist:

FAHRE WANDERWEGE AB, DIE SICH BEFAHREN LASSSEN!

Rad- und Wanderwege sind oft auf derselben Route, da Wanderwege oft auch über Sträßchen und Wirtschaftswege führen, die für Radfahrer grundsätzlich bestens befahrbar sind.
Reinrassige Wanderwege liegen aus der Sicht des Trekkingradfahrers nur dann vor, wenn ihre Wurzeligkeit, Steilheit und Schmalheit + Exponiertheit ein Befahren für das Trekkingrad zu gefährlich machen. Doch selbst reinrassige Wanderwege können mit dem Trekkingrad begangen werden, wenn der Platz zum Schieben oder Tragen des Rades reicht. Oft sind unbefahrbare Wanderwege nur relativ kurze Episoden von Radtouren und es wäre dämlich, aus radfahrerischem Purismus solche schönen Übergänge nicht in eine von mir "Radtour mit Schiebeabschnitten" genannte Tour zu integrieren.

Der Mountainbiker kennt je nach Können kaum Grenzen.
Stark von Wanderern frequentierte Wege können ebenso problematisch sein. Hier kann man aber durch Vermeiden von Wochenenden (Samstag, Sonntag) sowie von Feiertagen auch an den genannten "Stoßzeiten" zu frequentierte Wege nutzen.

Bei der Eingabe von Solinger-Bachtalnamen in Google fand ich nun eine wunderschöne Sammlung von zahllosen Wanderungen, in denen ich Wegelemente fand, die ich inzwischen schon oft bei meinen Bachtal-Exkursionen befahren habe.

Grundsätzlich sind daher Wege von BERG-MARK-WEGE.DE hochinteressant, weil Teile daraus sehr reizvolle Elemente von Trekkingradtouren sein können, falls sie wurzelfrei und nicht zu schmal sind und Radfahrer und Wanderer so dünn gesät sind, daß sie sich gerne begegnen.

Mit Freuden werde ich daher auf die mit liebevollen Beschreibungen ausgestatteten Seiten dieser hervorragenden Wanderwegesammlungen verweisen, weil sie einen guten Eindruck von den Schönheiten der von mir bei meinen Solinger Touren so bevorzugten Täler liefern 
Sehr intensiv mit der Solinger Bäche-Herrlichkeit beschäftigt hat sich Michael Tettinger, der Autor folgender Seite >>
Die Bäche waren früher Energielieferanten insbesondere für Schleifkotten, Mühlen und Hämmer, die die Wasserenergie nutzten. Viele von ihnen sind inzwischen verschwunden und mahnen uns an die Vergänglichkeit des Irdischen.

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