Dienstag, 24. Februar 2015

Pilghauserbachtal - Korkenzieher - Haaner Abfahrt


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Nach ca. 14 km erreichen wir via Langfort in einer normalen Radtour nahe bei der Mündung des Pilghauserbaches in den Nackerbach den Eingang ins Pilghauserbachtal.

Nun beginnt eine Mischung aus Geschicklichkeitsfahren und Schieben auf einem Abschnitt von 1,4 km. Allerdings mehr als 200 m dürfte die Schiebestrecke nicht betragen. Und ca. 6 km/h, das ist sehr forsches Marschiertempo, sind auch hier drin.

Nach 100 m auf dem Sträßchen ins Pilghauserbachtal geht der Wanderweg "Weißer Kreis auf schwarzem Quadrat" links hoch. Wir schieben auf ihm über Wurzeln unser Rad 140 m ca 20 Höhenmeter hoch. Danach fahren wir weitere 850 m mit ein paar mal Absteigen (wenn es zu wurzelig und glitschig werden sollte) mit angemessenem Respekt vor den Wurzeln und sind danach wieder auf einem gut befahrbaren, breiten Wirtschaftsweg.
Für dieses ca. 1,4 km lange Stück sollte man bis zu einem Viertelstündchen in dem schönen Tälchen einplanen.

Danach steigt man auf 500 m Weg 40 m hoch, am Ende auf der geteerten Straße wird es ein wenig Krafttraining, wenn man meint, man müsse hier unbedingt durchfahren ohne abzusteigen.
Am besten, man läßt diesen Unfug, denn ich wage mal zu behaupten: nichts verkürzt die Lebensdauer einer Kette mehr, als sehr steile Abschnitte, in denen man alle Kraft auf die arme Kette losläßt.
Besser zwei Minuten mal Gehen und Schieben als das Leben der Kette um 200 Kilometer zu verkürzen. 
Beim Streifzug durch die Solinger Bachtäler begegnen wir ihnen ja immer wieder, diesen sehr steilen kurzen Abschnitten, die ich künftig nur noch Kettenkiller nennen werde, um meinen Durchfahrwahn auszubremsen.

Von da an ist alles wieder eine normale Radtour. Das obere Pilghauserbachtal mit seinen schnuckeligen Winkeln ist eine sehr reizvolle Tour und bestens befahrbar. Über Plagiarius und Korkenzieher erreichen wir die Focherstraße, fahren via Wald hinunter zur Haaner Straße, dann rüber in die Ohligser Heide. Bei dem blöden Bahnübergang ist mir der Kragen geplatzt, als nichts voran ging. Nur Sportsmännern mit wachen Sinnen zur Nachahmung empfohlen. Man sieht, wie sauber die Tracks aufgezeichnet werden.

500 m nach dem Engelsberger Hof geht es rechts ab und quer durch Richrath nach Langfort und Baumberg zurück.

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