Radtourenliste dieses Blogs bei GPSIES >>
GPSies - Tracks of monheimrad

Google Tabelle GPSIES-Publikationen mit Vollbildzugriff >>

Einleitung


Inzwischen (2017-01-24) bin ich schon über 17000 km ausgehend von Monheim-Baumberg unter Aufzeichnung meiner Touren durch mein Garmin-Oregon 600 in die Umgebung geradelt und habe so eine gewisse Erfahrung im GPS-Radeln gesammelt, die ich in diesem Blog weitergeben möchte.

QUICK-START, GERÄTE, KARTEN, BASCECAMP >>

KOSTENLOSER DOWNLOAD VON BASECAMP, DER KOSTENLOSEN NRW-OPEN-SOURCE-KARTE UND DES GESAMTEN BLOG-KNOW-HOWS >>


Locus Map für Android-Systeme >>

Dienstag, 27. Januar 2015

Ausflug in die Welt schöner GPX-Sammlungen für Nordrhein-Westfalen

Voraussetzung: Du besitzest BaseCamp und bist damit etwas vertraut. BaseCamp gibts kostenlos hier: BASECAMP DOWNLOAD >>

Auf Youtube gibt es hervorragende Videos zum EINSTIEG IN BASECAMP YOUTUBE >>


Ein gutes Basecamp-Buch gibt es zum kostenlosten Download von Dieter Zellhöfer hier >>

Vorgehensweise:Die eigenen kostbaren GPX-Files im Basecamp einfach durch "Datei_Sicherung erstellen" z.B. als "BaseCamp 2015-01-27.Backup" irgendwo speichern.

Wenn man via "Datei_Sicherung wiederherstellen" diese Datei "BaseCamp 2015-01-27.Backup" auswählt, werden alle eigenen GPXe in Basecamp wiederhergestellt.

Nach der eigenen Sicherung können wir folgende GPX-SAMMLLUNG IM ZIP-BACKUP FÜR BASECAMP >> herunterladen und in irgendein Verzeichnis auspacken.

Danach lesen wir via "Datei_Sicherung wiederherstellen" dieses Backup mit dem Namen "Basecamp GPX Juwelen.Backup" ins Basecamp ein.

Die Beschreibung der Tourensammlungen für die Unterordner gruppe1_xyz bis gruppe18_xyz finden wir ebenfalls in einem ZIP-FILE MIT BESCHREIBUNGEN >>

Falls wir nicht die gesamte Sammlung, sondern nur Teile daraus ins Basecamp importieren wollen, kann folgendes GPX-SAMMLUNG ZIP >> herunterladen und in irgendein Verzeichnis, z.B. "tourensammlung01" auspacken.  Es entstehen dann 18 Unterordner. In jedem dieser Unterordner ist eine kurze Beschreibung der darin befindlichen Touren.

Die Websammlungen, die ich fürs Basecamp aufbereitet habe, stammen von folgenden
QUELLSEITEN DER SAMMLUNG >>

Dort finden sich auch schöne repräsentative Bildchen sowie Links zu den Büchern, die man sich kaufen kann, wenn man sich für eine bestimmte Sammlung besonders erwärmen sollte. Ich habe zum Beisiel die Düsseldorfer Sammlung als Geschenk erhalten und bin so auf die kostenlos und frei zugängliche gesamte GPX-Welt aller Sammlungen gestoßen.

Ich habe hier quasi eine Sicherheitskopie des großen Touren-Know-Hows der Quellseiten hier angelegt.


Bertramsmuehler Bachtal und Nackerbachtal - zwei reizvolle Aufstiegselemente zum Korkenzieher


GPX-Download >>
GPSies - Baumberg - Strohn - Bertramsmuehler Bachtal - Nackerbachtal

Die in der heutigen Tour enthaltenen Abschnitte "Bertramsmuehler Bachtal" und "Nackerbachtal" werde ich zur Konstruktion neuer Korkenziehertouren nutzen.

Das Nackerbachtal bin ich hier abgefahren. Dabei werden die Bremsen natürlich strapaziert.
Standardmäßig werde ich in Touren dieses Tal bevorzugt hochfahren. 

Viel vernünftiger ist es, die beim Aufstieg gewonnene Energie in ungebremstes Tempo umzusetzen.
Dafür eignet sich die Abfahrt via Katternberg auf dem Kamm. 

Mittwoch, 21. Januar 2015

Ittertal - Korkenzieher - Katternberger Abfahrt - Hasenmühle


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GPSies - Monheim-Ittertal-Korkenzieher-Nackerbachtal

Diese Tour verläuft bis zum Korkenzieher wie die vorhergehende.
Wir fahren nun aber nicht über den Haanerkamm ab, sondern fahren den Korkenzieher bis zum Plagiarius.
Von dort geht es weiter auf den Katternberger Kamm (dem Kamm oberhalb des Nackerbachtales). Diese Abfahrt ist fast ohne Bremsen möglich und daher neben der Haanerkamm-Abfahrt sehr zu empfehlen. Schließlich landen wir bei der Hasenmühle, von der wir via Langfort auf kürzestem Wege nach Baumberg gelangen.

Ich habe den Katternberger Kamm in der hier beschriebenen Art auch als Aufstiegselement genutzt, allerdings gibt es für  diese Route noch ein reizvolleres Element, das ich in diesem File
hier >> gefunden habe. Am 22.1. bin ich dieses Element vom Plagiarius kommend abgefahren. Ohne mein gutes GPS-Gerät hätte ich mich da hoffnungslos verfahren

Besser geeignet wird es als Aufgstiegselement von Haus Graven bis zum Plagiarius mitten durchs Nackerbachtal sein. 

Beim Aufstieg über den Klingenpfad durchs Ittertal  war ich diesmal in den steilen Abschnitten zurückhaltend. Der Puls blieb gut unter Kontrolle. Insbesondere nach der Brucher Mühle gilt es aufzupassen. Wer sich den Puls in den steilen "Stufen" versaut, büßt dies den Rest der Tour mit erhöhtem Puls und Anstrengungsgefühl.

Sonntag, 18. Januar 2015

Ittertal - Haanerkammabfahrt - Bergische Heideterasse



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Wir fahren von Baumberg über Langfort zum Örkhaussee und dort hoch in die Ohligser Heide und weiter zur Itterbrücke nahe der Waldkaserne. Dort beginnt der Aufstieg, bei dem wir uns nach der Bruchermühle in den Klingenpfad einklinken.

Der Klingenpfad durchs Ittertal wird ob seiner Schönheit gepriesen, wir fahren ihn mit einem normalen Trekkingrad hoch.
Runter würde ich das nicht gerade empfehlen, es sei denn, man will seine Bremsklötze wegradieren.

Ab Bruchermühle nach Einstieg in den Klingenpfad geht der Puls auf der landschaftlich reizvollen Route hoch, hier empfehle ich etwas Zurückhaltung im ersten Anstieg und auf weiteren kurzen Steilpassagen.

Die Tour verlangt schon Kondition, ich empfehle Pulskontrolle. Geht der Puls über 90 % des persönlichen Maximalpulses, sollte man aufpassen. Bergbahntrasse und Lochbahntrasse sind homogener im Austieg und damit nicht so herausfordernd.

Vom Korkenzieher rollen wir auf der legendären Haanerkammabfahrt zur Hildener Heide runter.

Diese Abfahrt ist mein Geheimtip für die Rückkehr vom Korkenzieher. Sie bietet einen herrlichen Weitblick in Richtung Essen und Düssedorf. Man muß fast nicht bremsen und kann daher die mühselig erarbeitete Aufstiegsenergie in teilweise berauschendes (50 km/h, wenn man mal richtig reintritt) Abfahrtstempo umsetzen. Ökonomischer kann man meines Erachtens nicht vom Korkenzieher ins Rheintal zurückkehren. Zwar ist die Autobahn nahe, aber durch das gute Abfahrtstempo verweilt man nur kurz neben ihr.

Und am Ende steigt man am Forsthaus in die schöne Bergische Heideterasse ein. Über Haus Graven fahren wir nach Baumberg zurück.


GPSies - Monheim-Ittertal (ab Waldkaserne, Klingenpfad)-Haanerkammabfahrt

Montag, 12. Januar 2015

Rund um Langenfeld - 30 km - schlechtwettertauglich


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Nur ein recht kurzes Stück verläuft die Tour nicht auf Asphalt. Daher bleibt das Fahrrad beim derzeitigen Sauwetter von Dreckspassagen verschont und man muß nicht bei jeder Tour die Kette neu putzen und ölen, damit die Kurbel nicht ob des eingetrockneten Schlammes schier stecken bleibt.

Dreckspassagen sind vor allem vor dem Örkhaussee und auf dem alten Postweg.

Versaut vom Holztransport und von Ross und Reiter verrumpelt ist auch die Verbindung vom Sprünklenberg nach Furth.

Um uns von der Sauerei fern zu halten, fahren wir daher GPS-gesteuert kreuz und quer durch Richrath hoch auf die Heidetrasse und bleiben auch beim Übergang nach Furth auf Asphalt. 

GPSies - Trainingsrunde03 - Rund um Langenfeld auf Asphalt

Sonntag, 11. Januar 2015

BAUE EINE TOUR AUS SCHNITTEN AUS DEM TOURENSCHATZ UND AUS ÜBERGANGSROUTEN-TRACKS ZUSAMMEN (MONHEIMER GPX-TOURENBAUKASTEN

2015-08-06:

Alles, was da unten steht, ist recht nett, in der Praxis mache ich es nun anders.
Ich nutze nicht die ursprünglich hier beschriebene verwirrende Fülle von Nord-,  Süd-, Ost- und Westelementen, sondern hole aus meinem Tourennetz fertige Touren und schneide mir spezifisch für eine neue Tour benötigte Elemente daraus heraus. Im Basecamp sieht man, wenn man den Tracks z.B. die Farbe "Rot" verpaßt hat, insbesondere in der Ordnerwahl "Meine Sammlung" das komplette Netz aller ins Basecamp geladenen Touren und klickt dann auf die rote Linie eines benötigten Trackabschnittes. Man dupliziert den Track, schneidet das Duplikat aus und kopiert es in eine neue Arbeitsliste. Dort schneidet man benötigte Trackabschnitte heraus. Dort konstruiert man auch Routen und wandelt sie in zusätzlich benötigte Trackabschnitte um. Das Ganze wird neu kombiniert und fertig ist der Track für eine neue Tour.


Ich erzeuge per Route im Basecamp für neue Touren benötigte Routenabschnitte, die noch nicht im Repertoire meiner Touren enthalten sind. Danach wandle ich sie in Tracks um.
Aus meinen bekannten Touren oder z.B. von GPSIES heruntergeladenen Radtracks schneide ich im Basecamp ebenfalls benötigte Routenabschnitte aus den entsprechenden TRACKS heraus via Scherenicon. .
So aus eigenem und fremdem Erfahrungsschatz sowie aus Ab-Intio-Routenplanung erzeugte Trackabschnitte kombiniere ich zum Gesamttrack einer Tour. Beim Kombinieren muß auf die richtige Reihenfolge im Kombinations-Popup größter Wert gelegt werden!
Einen fertigen Touren-Track lade ich in den Routenplaner NRW und schaue, ob der als Vorlage beim Routenerzeugen beim Einfügen der nötig erscheinenden Zwischenziele die Route so legt wie ich sie beim Basecamp-Editieren erzeugt habe. Wenn ja, kann ich vielleicht sicher sein, daß das ganze auch befahrbar ist und nicht auf wurzelverseuchten, exponierten Wanderwegen oder gar nicht mehr existierenden verwachsenen Wald- und Wiesenwegen der Garmin Topo Deutschland abkackt bzw. versackt.
Doch auch der NRW-Routenplaner baut beim Konstruktionsversuch wunderschöner Touren, die sich in der Praxis bestens bewährt haben, unfassbaren Bockmist. Er ist also überhaupt keine Autorität! Wenn man diesem Pfeifentool nicht wahnwitzig viele Routenpunkte aufdiktiert, verkackt er alles noch viel schlimmer als andere Routing-Verfahren.

Die Garmin Topo Deutschland V6 aber auch V7 pro enthält zum Teil aufgelassene, vom Wald total zurückeroberte Wege, andererseits enthält sie viele Bahntrassenabschnitte (Balkan, Nordbahn) nicht.


  • Ebenfalls scheint sie einige Brücken und Unterführungen nicht zu enthalten. Die konnte ich wie alle beim Routing mißachteten Übergänge der Praxis durch den Direktmodus erzwingen. 
  • Es gibt aber oft eine einfachere Lösung für diese Mißachtung exzellenter Praxis-Übergänge: Man entfernt das Häkchen aus der äußerst unglückseligen Standardeinstellung "Vermeidung von Merkmalen_Schmale Wege" (ist wahnwitzierweise in der Standardeinstellung aktiviert, also ob ein Tourradfahrer einen LKW_Anhänger mit sich führen würde!) für beim Tourradfahren-Routing in Basecamp. Dann routet der Arsch auch durchaus breite, von ihm als schmal eingestufte Rad- und Fußwegunterführungen a la Langenfelder Industriegebiet bzw. Wupperbrücke nach Gosse. Sonst schlägt er auf Grund dieser beschissenen Grundeinstellung einen kilometerlangen Haken um solche exzellenten Übergänge. 


Basecamp-Tourenplanung ist durchaus ambitioniert und nur Übung und nochmals Übung und Kenntnis vielen programmiererischen Bockmistes, den die Kacker zusammengeschustert haben, macht den Meister. Basis sind zahlreiche etablierte Tracks aus der Gegend sowie ab intio per Routenplanung im Basecamp erzeugte Zusatztracks zur Überbrückung sogenannter Übergänge. 
Prinzip: Schneide aus bekannten Routen eine neue Tour zusammen und überbrücke die benötigten Übergänge, die in den Schnittstücken fehlen, mit ab intio konstruierten Routen, die du in Tracks verwandelst. 

Routen benutze ich nur zum Konstruieren von Trackabschnitten. 

Alte Erfahrungen:

Vorbemerkung: Das was nun folgt, mag kompliziert erscheinen, es wird künftig aber noch komplizierter werden.
QUATSCH: ES LÄUFT NUN (2015-08-06) GANZ ANDERS. WEG MIT DEM WIRRWAR VON STATIONEN UND EINZELELEMENTEN. HOCH LEBE DAS AB INTIO-SCHNEIDEN AUS DEM VORHANDENEN TOURENREPERTOIRE EIGENER UND AUS DEM INTERNET GELADENER TRACKS.

Denn die GPS-Kontrolle läßt die Hemmschwelle vor dem Ausprobieren neuer Touren auf NULL sinken und daher werden zu den hier berichteten Bausteinen noch viele neue Bausteine hinzukommen. NIX BAUSTEINE, WIRKLICH BENÖTIGTE BAUSTEINE SCHNEIDET MAN AUS DEM TOURENSCHATZ DIREKT UND NEU NACH BEDARF HERAUS!
UND WAS FEHLT, BAUT MAN SICH, checkt aber die Praxisrelevanz am besten in einem Online-Routenplaner nach. Denn manche im Routing akzeptierten Wanderwege sind dann in der Praxis doch für Tourenrad sehr grenzwertig. 

Allerdings gibt es ein paar Grundrouten, die das Ganze dann doch wieder überschaubar machen.
Grundrouten sind die
  • Nord-Süd bzw Süd-Nordrouten entlang 
  1. dem Rhein
  2. der Linie Unterbacher See . Hasseler Forst - Knipprather Wald - Voigtslach - Rheindorf - Dhünn-Mündung
  3. der Linie Örkhaussee - Langfort - Dückeburg - Haus Römer (Opladen)
  4. der Bergischen Heideterasse vom Forsthaus in der Hildener Heide via Ohligser Heide - Haus Graven - Wenzelnberg - Furth - Eisenbahnbrücke Wupper
  5. Dhünnmündung - Autobahnunterführung
  6. Korkenzieher in Solingen
  7. Morsbachtal und Sambatrasse 

  • die Solinger Bachtäler sowie die Bergbahntrasse als primäre sommerliche West-Ost-Aufstiegsrouten zum Korkenzieher:  
 entwässernd zum Rhein
  1. Hühnerbachtal
  2. Ittertal
  3. Lochbachtal
  4. Viehbachtal
 entwässernd zur Wupper
  1. Nackerbachtal
  2. Pilgerhauserbachtal
  3. Weinsberger Bachtal
  4. Bertramsmühler Bachtal
Hohenscheider Aufgang        
Bergbahntrasse

  • Ost-West bzw. West-Ost-Verbindungen als Abfahrten und/oder Winterauffahrten
  1. Neandertal
  2. Haaner Kamm
  3. Walder Abfahrt
  4. Walder Winterauffahrt
  5. Lochbachtaler Winterauffahrten
  6. Katternberger Kamm
  7. Höhscheider Kamm
  8. Widderter Winterauffahrt
  9. Wuppertal - eigentlich wenig wintertauglich, da nur teilweise asphaltiert. 
  10. Balkantrasse
  11. Altenberg - Alkenrath entlang der Dhünn
Dann gibt es noch lokale Kleinelemente für Baumberger Schlechtwettertouren, wenn die Wald- und Feldtrassen ggf. von längeren Regenperioden versaut sind:

  1. Garather und Urdenbacher Rheinrunde im Sommer auf den nicht asphaltierten Kämpewegen, im Winter oben in Garath und Urdenbach
  2. Berghausen - Golfplatz - Gieslenberg
  3. Berghausen - S-Bahnhof - Gieslenberg
  4. Langfort - Dückeburg - Gieslenberg
  5. Voigtslach - Am Wald
  6. Am Wald - Knipprather Straße - Vater Rhein (als wintertaugliche, asphaltierte Alternative zur Fahrt durch den Knipprather Wald)
  7. Voigtslach - Hitdorf (im Winter zu schlammig)
Ein Element sollte folgenden Kriterien gehorchen:

möglichst autofrei bzw. autoarm
möglichst in Wald und Feld oder am Fluß, im Winter sollte es asphaltiert sein.

Kleinere Schiebeabschnitte auf Wanderwegen in Solinger Bachtälern sind landschaftlich meist überaus reizvoll, das Absteigen und Schieben erspart mühseliges Auf- und Ab auf autoverseuchten, längeren Alternativen zu den Talwegen. Es gilt das Prinzip: wo gute Mountainbiker runterbrettern, können wir in der Regel mit einem Trekkingrad hochfahren und wirds mal zu steil und wurzelig, dann schieben wir halt ein Stücklein. 


Ich habe all meine Lieblingstouren zu einer großen virtuellen Tour in Basecamp aneinandergehängt. Sie zeigt ein Netz, das wir systematisch in GPX-BAUELEMENTE zerlegen können:


Nachtrag 2015-02-10:
Anstatt GPX-Elemente können auch Routenelemente benutzt werden. Sie sind dann Basecamp-und darüber hinaus TOPO-Deutschland-spezifisch, denn andere Programme und Karten können aus denselben Routenstationen gänzlich andere Routen ableiten.
Es genügen recht wenige Stationen, um in Basecamp und mit Topo Deutschland eine Route zu definieren.
Extrem wichtig ist die Überbrückung von Kartendefiziten (z.B. den Bahnübergang in Langenfeld zur Industriestraße oder auch die neue Fußgänger- und Radfahrerbrücke in Gosse über die Wupper oder auch den Durchgang zum Vater Rhein in Monheim) mit klitzekleinen Direktrouten, die mit Tourradrouten zu einer "verschiedene Verkehrsmittel"-Route kombiniert werden. Ohne diesen von mir entdeckten Trick ist ein vernünftiges Arbeiten durch Routenkombination kaum möglich. 
Allerdings funktioniert Routing nun oft auch an Übergängen, für die ich früher Direktelemente brauchte, wenn ich die verfluchte "Schmale Wege"-Vermeidung desaktiviere. 

Im folgenden verwende ich zwar GPX-Elemente, doch plane ich, einen analogen Routenbaukasten zu konstruieren (muß allerdings prüfen, ob das noch Sinn macht, Schneiden und Ab-Inition Routen trackisieren geht doch exzellent!)..Weil mit viel weniger Punkten eine sehr präzise vom Programm berechnete Route ruckzuck konstruiert werden kann, dann aber nur dann, wenn Kartenfehler mit Direktkomponenten mit dem von mir empfohlenen "verschiedene Verkehrsmittel"-Routentrick überbrückt werden und/oder die verdammte Schmale-Wege-Kack-Einstellung desaktiviert ist.
Die Routenkategorie "verschiedene Verkehrsmittel" steht nicht als Auswahlkategorie zur Verfügung, sie taucht erst auf , wenn man z.B. Tourradfahren-Routen mit Direkt-Routen kombiniert hat.
In Basecamp ist also alles bestens geregelt, aber keine Sau macht einen auf diese extrem wichtige Eigenschaft bei der Routenkombination aufmerksam. Routenkombnination ohne "verschiedene Verkehrsmittel"-Option ist völliger Bockmist, weil Karten immer veraltet sind und der Direkt-Korrektur bedürfen. 


Zum Routen geeignete Routen sind nach derzeitigem Kenntnisstand besser ab initio in Basecamp zu bauen, eine Ableitung aus Tracks ist zwar möglich, aber macht wenig Sinn, es sei denn, man kommt mit Limitierung auf weniger als 50 Stationen zum Ziel.

Routen besitzen gegenüber dem Verfahren eine eklige Rigorosität: sie leiten extrem stur zum nächsten noch nicht besuchten Punkt der Route hin, um dort die vorprogrammierte Route fortzusetzen. Wenn man nun zum Beispiel dies überhaupt nicht will, weil zum Beispiel dieser Scheisspunkt zugeschneit ist, hat man ein Problem.
Hier hilft nur, die Navigation neu zu starten und sich an anderer Stelle in die Route neu einzuklinken, nachdem man sich zu einem erwünschten Punkt der Route mit einer eigenen Route hinnavigieren hat lassen. In eine Route kann man sich auch einklinken, muß aber dann unbedingt einen Routenpunkt besuchen und in Richtung des nächsten Punktes fahren. In einer jungfräulichen Route, in der man noch keinen Punkt besucht hat, wird man sonst immer an den Beginn der Route zurückgezwungen.

Man sollte daher nie bloß eine Route in den Garmin laden, sondern auf jeden Fall auch einen aus dieser Route abgeleiteten Track. Der bleibt fix und man kann, wenn man von ihm abweichen muß, sich auf einen zugänglichen Punkt hinrouten lassen. Dort kans man wieder auf die ursprüngliche Route umsteigen und sich in sie einklinken, indem man einen Routenpunkt besucht und dann zum nächsten Punkt weiterfährt.  Wehe man ist aber nicht auf der Route, dann kann es sein, daß man an den Beginn der Route zurücknavigiert wird.

Ich bevorzuge das Nachfahren der dicken schönen Magentalinie eines Tracks gegenüber dem piependen, mit Berechnungsfehlern nervenden Routengehampel mit seiner karnevalistisch komplexen Sesselfurzerlogik, die man in keiner Anleitung anständig beschrieben vorfindet. 


MONHEIMER GPX-BAUKASTEN FUER BASECAMP TESTVERSION >>

Am 17. und 18. Januar 2015 habe ich den Baukasten um die Elemente "Katternberger Kamm" (Abfahrts- und Auffahrtselement vom bzw. zum Korkenzieher) und "Ittertal" (Auffahrtselement zum Korkenzieher) erweitert. Es schweben mir schöne Achterbahntouren unter Einbeziehung diese Elemente vor. Eine zusätzliche Erweiterung stellt das am 22. Januar erkundete Bertramsmühler Bachtal dar, ein Auffahrtselement von Strohn zum Korkenzieher.

Weitere interessante Aufstiegselemente zum Korkenzieher sind eine bei GPSies entdeckte und am 22.1.2015 von oben erkundete Aufstiegsvariante im Nackerbachtal selber (und nicht oben auf dem Katternberger Kamm, auf dem ich bisher gefahren bin) sowie eine von mir konstruierte Huehnerbachtal-Variante sein. Mitte Februar 2015 habe ich zudem eine sehr schöne Viehbachtal-Nackerbachtal-Kombination ausprobiert.

Dies ist der besondere Clou GPS-gesteuerten Radelns:  man hat endlich sehr präzises Kartenmaterial (Topo Deutschland V6 Pro, aber besonders auch die OS NRW-Velomap, auf der so manche Unterführung und Route eingetragen ist, die wir in der teuren Topo Deutschland vermissen), um auch verwinkelte Routen zu planen, die man ohne Navi vermutlich nur unter zahlreichen Irrfahrten erkunden könnte. So fährt man auf Anhieb mit einer Präzision, als wäre man die Tour schon hundertmal gefahren.
Wenn allerdings der Korkenzieher tief unten vorbeizieht und man selber hoch oben auf einer Brücke ihn kreuzt, dann hilft auch das beste Navi nichs mehr. Denn ich kann nicht wie ein Vogel auf den guten Korkenzieher hinunterfliegen. Über einen Busbahnhof habe ich schließlich einen Haken zum guten Plagiarius schlagen können. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite gibt es allerdings auch eine Treppe, die ich übersehen hatte.

Die GPX-Bausteine werden nach ihrer bevorzugten Richtung benannt.
Nordlinien, Ostlinien, Westlinien, Südlinien, also n01 bis nn, o01 bis on, w01 bis wn  und s01 bis sn.
Die 0 in den Bezeichnungen dient dazu, die ansteigende Anordnung im Basecamp zu gewährleisten. 
Das sind dann empfohlene Richtungen für das Abfahren der Linien. Selbstverständlich kann man die Sache umkehren, dies ist dann aber anstrengender und im Falle gewisser Solinger Täler Bremsen- und Radmetzgerei (Ausnahme: Mountainbike).

Die geordneten Bausteine kommen in einen Basecamp-Ordner, selbstverständlich kann von diesem ein alle Bausteine enthaltender GPX-Export angefertigt werden, der als Sicherheitskopie dient.
Daher können nun beliebige Touren zwischen den Stationen meines Baukastens zusammenkombiniert werden. Mit der STRG-Taste werden die Bausteine genau in der Reihenfolge ausgewählt, in der man sie anklickt. Leider wird die Reihenfolge nicht bewarht, sodaß vor dem Verschmelzen meist ein im Popup durchführbares Umsortieren nötig ist.

Fehlende Übergänge zwischen den Bausteinen können ggf. hinzukonstruiert werden durch simples Zeichnen im Basecamp.
Vor dem Verschmelzen kann falls nötig der eine oder andere Baustein im Popup umgedreht werden. Danach verschmilzt man sie und fertig ist die Tour.

Man drückt im Basecamp auf Strg und wählt dann die Tourenteile aus, die zusammengefügt werden müssen.  
Vor dem Verschmelzen verändert man die Reihenfolge in Popup, sodaß sie der gewünschten Anordnung der Elemente entspricht.

Berghausen - Gieslenberg - Monheim - Baumberg 20 km schlechtwettertauglich


GPX-DOWNLOAD >>
GPSies - Trainingsrunde02_version1 Streckenlänge: 18 km
Belag: Asphalt


Unterschied zur Runde via Golfplatz:

Statt über die Felder rechts von der Bahn gehts in Berghausen unter der Bahn durch und am Blumentopf vorbei zur S-Bahnstation.

In der neuen Variante sparen wir uns die Bahnunterführungen und 2 Treppen.

Von der S-Bahnstation geht es weiter nach Gieslenberg und Voigtslach.
In Monheim gehts vomWaldfriedhof fast geradlinig an einem kleinen Stadion vorbei zum Rhein.
Man kommt beim Hotel Vater Rhein raus. 

Alles Asphalt und damit auch als Schlechtwettertour geeignet.


GPX-DOWNLOAD
(alte Variante mit 2 mal Unterführung
und 2 Treppen >>

GPSies - Trainingsrunde02(alte Variante)


Samstag, 10. Januar 2015

Berghausen - Golfplatz - Gieslenberg - Monheim - Baumberg 20 km schlechtwettertauglich


GPX-Download >>


GPSies - Trainingsrunde01

Um bei dem derzeitigen Sauwetter mein Rad nicht weiter auf Schlammpisten entlang der Wupper und des Rheines zu versauen, habe ich  die Trainingsrunde01 mit Basecamp konstruiert und heute ausprobiert. Das Rad blieb sauber.

Donnerstag, 8. Januar 2015

GROSSLANGENFELD


GPX-Download >>


GPSies - Großlangenfeld

Status: r (= recorded by Oregon 600)

Diese Datei kann man nach Basecamp (kostenlose Software, Garmin Basecamp, Beschreibung und Download hier >> )und von dort ins eigene GPS-Gerät schaffen.
Ein vorzüglicher Überblick über vernünftige Einstellungen in der Vielfalt des Einstellungsmenues finden wir hier >>


Stationen:

Auf der Straße zum Rheinblick kann man links gut parken. Daher können wir dort die Tour beginnen.

Start/Ziel Rheinblick
Rand der Kämpe mit schönem Ausblick auf diese
Garath
Erikasiedlung Hilden
Bergische Heidetrasse vgl. auch ADFC-NRW-Beschreibung >>
Wasserburg Haus Graven >>
Wenzelnberg
Sprünklenberg
Wuppertal (Waldhaus Römer >>: lecker Kaffee und Kuchen)
Hitdorf (Biergarten >>)
Monheim
Rheinterassen
Start/Ziel Rheinblick >>

BASICS 2: BASECAMP-Download, GPX-Donwload und Import des GPX-Downloads nach BASECAMP

1. BASECAMP-DOWNLOAD:

BASECAMP gibts hier mit Beschreibung und Download, ALLES KOSTENLOS >>
Auf Youtube gibt es hervorragende Videos zum EINSTIEG IN BASECAMP YOUTUBE >>


Ein gutes Basecamp-Buch gibt es zum kostenlosten Download von Dieter Zellhöfer hier >>

Der gute Autor bittet bei Gefallen um eine Anerkennung.
Er hat durchaus recht, wenn er in Bezug auf Basecamp sagt: "Dabei stieß ich auf zahlreiche Fragen, zu denen ich weder in der Hilfe zum Programm, noch in Foren zufriedenstellende Antworten fand. Immer wieder fragte ich mich, warum gibt es darüber eigentlich keine vernünftige Lektüre? Zuerst schrieb ich für mich persönlich, dann für einige Bekannte diverse Vorgehensweisen der Routenplanung auf. Schließlich fing ich an, das ganze Thema in ein Buch zu fassen. "

ANMERKUNG:
Die nachstehenden Anmerkungen sind dann und nur dann hilfreich, wenn die beiden Quintessenzen

  • schalte schmale Wege vermeiden aus
  • lerne Kartendefizite mit Versetzen des Punktes vor dem Defizit in den Direktmodus zu überbrücken
an einem netten Youtube-Video klar demonstriert werden. 

Wie soll sonst ein Einsteiger kapieren, was mit diesen beiden so ungemein wichtigen Anweisungen zur perfekten Routenkonstruktion gemeint ist? MEA CULPA!!



In derselben Situation bin auch ich. Wenn ich bis zum 6. Februar 2015 Routen mit Basecamp plante, haben mich absurde, kilometerlange Verweigerungs & Umfahrungs-Haken, die das Programm im Fahrradmodus bei Unterführungen, Einbahnen und diversen Brücken schlägt, schier zum Wahnsinn getrieben. Nur minutenlanges Fluchen konnte mich vor der Klapsmühle bewahren.

Diesem Mist bin ich durch Arbeiten mit Tracks bisher aus dem Wege gegangen. Inzwischen habe ich aber eine Super-Lösung gefunden.
Diese Lösung ist in Basecamp selber explizit vorgesehen. Es ist die Kombination verschiedener Routentypen zu einer sogenannten "Unterschiedliche Verkehrsmittel" - Kombinationsroute möglich. Dies ist von großer Bedeutung, denn so können Direktelemente mit Tourradfahrenelementen kombiniert werden und bei einer Neuberechnung werden die Tourradfahrenelementen nach dem Tourradfahren-Modus neu berechnet, die Direktelemente bleiben unberührt.
Wehe, wenn man für eine solche Kombinationsroute den Tourradfahrenmodus wählt! Dann schlägt das Programm um die auf der Karte nicht existierenden, in der Wirklichkeit aber vorhandenen Direktelemente die elenden, auf Unkenntnis der Wirklichkeit basierenden Haken.

Einige dieser Haken schlägt es allerdings nicht mehr, wenn die völllig vertrottelte Voreinstellung "schmale Wege meiden" bei den Präferenzen zum Beispiel für das Tourradfahren desaktiviert wird. 

Befremdend ist nur, daß in keinem Buch bisher irgendeiner auf diese so wichtige Basecamp-Spezialität eingegangen ist. Befremdlich auch, daß das Programm diese überaus nützliche Eigenschaft erst offenbart, wenn man Routen verschiedenen Typs konkret miteinander kombniert.

Eine weitere, unfassbar blöde Tücke ist die Voreinstellung im Basecamp "schmale Wege meiden".
Mit dieser Ultrakacke schlägt Basecamp Haken um als Rad- und Fußwege ausgewiesene Unterführungen (zum Beispiel bei der Wuppertaldiretissima zum Novator ins Langenfelder Industriegebiet). Ich habe doch keinen Lastwagenanhänger an meinem Fahrrad dran und kann auch 30 cm breite Wege locker fahren. Zudem ist diee Unterführung mindestes 3 m breit.
Andererseits kann auch das Vermeiden von Bundesstraßen verheerende Folgen haben, wenn zum Beispiel ein 500 m langes Entlangfahren einen "bundesstraßenfreien" Verlauf der Tour mit 2 km Umweg nach sich zieht.
Merke: Voreinstellungen können eine Riesenscheiße sein und verheerende Fehlplanungen bewirken.

Als Anfänger hatte ich auf Grund dieser beschissenen, meist einstellungsbedingten Hakenschläge im Basecamt daher das Basecamp-Routingprogramm nicht genutzt, sondern mir meine Touren aus heruntergeladenen GPX-Files zusammengeschnitten. Heute bin ich weiter.

2. GPX-FILE-DOWNLOAD und IMPORT INS BASECAMP.
Youtube-Video geplant. 



GPX-QUELLEN FÜR DIE KONSTRUKTION VON MONHEIMER TOUREN


12 GPX-Files für 12 Radtouren in Düsseldorf >>

Status: G (gefunden in den Weiten des Webs)

Zum Versuch poste ich hier mal in einem Zip-Filchen zwölf GPX-Dateien, mit denen sich 12 empfohlene Touren in Düsseldorf nachfahren lassen.

Da ich öfters mal an Elbsee und Unterbachersee vorbeikomme, lassen sich Elemente daraus auch in Touren ausgehend von Monheim gut einbauen.

Einen schönen Rohstoff bilden auch die Wanderetappen des Neanderlandes NEANDERLANDSTEIG >> Hier gibt es zu allen Etappen GPX_Files, ich werde die alle mal in ein Zip packen und dann wie die Düsseldorfer Touren hier zum Download reinstellen.
Eine sehr schöne Seite, die mir zeigt, wie man GPX-gesteuerte Radtouren darstellen kann, ist SGV Remscheid Touren >> Nachteil: man kann die Tour erst auf gpsies und nicht direkt auf der Webseite sehen. Doch liegt das am Autor: wenn er den iframe-Code einbettet, hat er das GPSIES-Bild direkt auf seiner Seite.
test

Juwelen aus Kölle am Rhing >>

TOURENKONSTRUKTION VIA TRACK- UND ROUTENTEILUNG , -ZEICHNUNG UND -KOMBINATION

Dazu werde ich irgendwann ein Youtube-Video machen. TEILUNG und VERSCHMELZUNG von TRACKS UND/ODER ROUTEN dienen zur Konstruktion neuer Touren.

An sich könnte man Touren sehr einfach via Routenplanung konstruieren.
NICHT NUR AN SICH!

Man muss lediglich in der Basecamp-Grundeinstellung z.B. für das Tourradfahren in der für den Radfahrer geradezu absurden Voreinstellung, schmale Wege zu vermeiden, das Häkchen wegmachen: 

  • Bearbeiten_Optionen_Aktivitätsprofil
  • Tourradfahren wählen
  • Routing: Vermeidungen von Merkmalen: Kästchen vor "Schmale Wege" DEAKTIVIEREN!


Dann kann man fast alle realen Routen wunderbar in der Topo-Deutschland PRO erzeugen und nach ihrer Erzeugung in Trackelemente verwandeln, die mit den Schnitten aus den Tracks anderer Touren zu neuen Touren kombiniert werden können.

Die in meiner Anfängerzeit beobachteten Bocksprünge beim Routenzeichenen entfallen dann weitgehend. Lediglich wenn in der Karte ein Übergang wie zum Beispiel in Rupelrath nicht eingezeichnet ist, dann sollte man zwei Routenpunkte vor und nach dem Übergang einzeichnen und den ersten dieser Punkte via Zwischenziel bearbeiten in den Direktmodus versetzen: schon hat man die reale Route, die in allen Bereichen für das Tourrad kalkuliert wird, im auf Grund des Kartendefizits aber nicht kalkulierbaren Bereich im Direktmodus verbleibt.




Die nachstehenden Ausführungen sind daher historisch und zeigen meine Einstiegsschwierigkeiten ins Basecamp: 

Doch dabei machen die Routenprogramme zum Teil erbärmliche Bocksprünge und konstruieren vermutlich auf Grund von Kartenfehlern einen derartigen Müll absurder, kilometerweiter hakenartiger Umwege für ein kleines Stückchen von 30 Metern, daß einem schlecht werden könnte.
NEIN, NICHT PRIMÄR KARTENFEHLER, SONDERN DIE DÄMLICHE EINSTELLUNG "Schmale Wege vermeiden" bewirkt die absurden Hakenschläge.

Eine kleine Bahnunterführung, die die Kartenmacher verpennt haben und schon ist alles versaut.
HABEN SIE NICHT  VERPENNT, IST ABER FÄLSCHLICHERWEISE ALS SCHMAL IN DER KARTENLABELUNG FÜRS ROUTING.

Abhilfe: Teilrouten erzeugen a) bis und b) ab dem fehlenden Wegabschnitt auf einer Karte.
Dann die Teilrouten im "Direktmodus" verbinden.
NEIN, KEINE TEILROUTE, SONDERN BLOSS ZWEI VERBINDUNGSPUNKTE UND DEN ERSTEN DAVON via Rechtsklicken, Zwischenziel bearbeiten in den Direktmodus versetzen.


Ja nicht optimieren oder neu berechnen lassen, sonst schlägt die bekloppte Software wieder die auf den Kartenfehlern basierenden Haken.
QUATSCH! Der Hakenschlag unterbleibt bei Einfügung eines Direktelementes und Neuberechnung.
DIE ROUTE WIRD MIT "UNTERSCHIEDLICHE VERKEHRSMITTEL" gelabelt. 

Es hilft auch kombiniertes Arbeiten mit Routen und Tracks. Ein Track hängt von beschissenen Kartenfehlern nicht ab und wenn er noch durch Nachfahren verifiziert ist, ist er eine vorzügliche Basis zur Tourenplanung. Natürlich können per Programm aus Tracks wieder Routen gemacht werden, man darf dann ja nicht den Fehler machen, die Route vom Programm "optimieren" = "neu berechnen" lassen: dann vernichten die Kartenfehler alle sorgfältige Planung und erzeugen absurde Hakenrouten, wenn man fehlende Wegelemente der Karte nicht durch DIREKTELEMENTE manuell kompensiert hat.

Tracks können auch ohne direkte Verbindung miteineander kombiniert werden, die dann entstehende Luftlinie kann mit ALT + MAUS auf einem Luftlinienpunkt festhalten, dann auf einen Weg ziehen an bestehende Wege in der Karte angepaßt werden.



GPX-ELEMENTE:

Bereits konstruierte oder aufgezeichente oder aber im Web gefundene GPX-Files sind ein exzellenter Rohstoff zur Gewinnung von Tourenfragmenten (= GPX-ELEMENTE) via GPX-TEILUNG in BASECAMP.

Man kann selbstverständlich durch simples Zeichnen in BASECAMP eigene Tourenfragmente (= GPX-ELEMENTE) konstruieren: GPX-ZEICHNUNG. Dabei kann man auch das Routen des Programmes durchaus nutzen, muß aber höllisch aufpassen, denn irgendwann beginnt das Hakenschlagen und dann sollte man die Route beenden und in einen Track verwandeln.

Und danach beginnt die GPX-KONSTRUKTION durch simples Kombinieren von GPX-ELEMENTEN  (Herkunt: Teilung und/oder Zeichnung) in BASECAMP.

Status: k (von konstruiert)

Danach kann man die Tour abfahren und mit z.B. Garmin Oregon 600 aufzeichnen.
Danach hat sie den 

Status r (von recorded = aufgezeichnet)

Gefällt die Tour, wird sie hier publiziert.

Es ist klar, daß grundsätzlich alle aus bereits abgefahrenen Tourenelementen neu kombinierte Touren grundsätzlich funktionieren.

Wenn die Tourenelemente landschaftlich reizvoll und autofrei bzw. autoarm sind, kommt durch jegliche Kombination solcher Elemente eine schöne neue Tour heraus. 

Daher sind meine seit Jahren ob ihrer landschaftlichen Schönheit und ihrer Autofreiheit bzw. Autoarmut bevorzugten Touren eine sinnvolle Quelle von Baukastenelementen für schöne Touren.

Durch reizvolle neue Elemente, die ich durch eigenes Ausprobieren oder aber auch durch Nachfahren publizierter Touren aufspüre, wird das Ganze mit der Zeit massiv ausgebaut und optimiert werden.


Mittwoch, 7. Januar 2015

BASICS 1 - GPS-GERÄT, BASECAMP, KARTEN, HERZFREQUENZMESSER

QUICK-START

Gerät und Halterung

Navigationsgerät, Karte, Akkus, ggf. Brustgurt und Micro-SD-Karte:

Empfohlene Käufe:
Optionale Käufe:


Fahrradhalterung, Leukoplast, Klett- und Hakenband werden empfohlen

Insbesondere bei Metalllenkstangen liefert Umkleben mit Leukoplast, dann Klettband um die ganze Lenkstange aufs Leukoplast drauf, dann kleines Hakenbandstückchen auf die Fahrradhalterung kleben, dann Halterung mit Klettverschluss vorfixieren und mit Kabelbindern festbinden: so was hält wirklich tausende Kilometer bombenfest ohne ständiges Vor- oder Zurückrutschen des relativ schweren Oregon 600.

Ordentliche Befestigung wie folgt wärmstens empfohlen:


Konfiguration für erste Tour:  

  1. Lade  mein persönliches QUICK-START-PROFIL >> für den Radler herunter.
  2. Schließe das Oregon 600 via USB an und kopiere die Datei "Monheimrad.gpf" ins Verzeichnis D:\Garmin\Profiles
  3. Via Icon "Profiländerung" kannst du das Profil "Monheimrad" nun laden
  4. Lade aus diesem Webverzeichnis >> die Dateien MIN.gsf, NOR.gsf, SPAR.gsf, Stop Navigation.gsf, Einstellungen.gsf, Wegpunkt markiern.gsf in den Ordner 
    D:\Garmin\Shortcuts deines an USB angeschlossenen Garmin Oregon 600. Nur so funktionieren die entsprechenden mit kleinem Linksymbol versehenen Icons in der Anzeige der Karte.
  5. Lade zum Beispiel den Track Langenfeld Sommer >> herunter und kopiere ihn ins Verzeichnis D:\Garmin\GPX
  6. Via Icon "Trackmanager"  lade nun die Datei "2016-07-20 030 0154 Langenfeld Sommer"
  7. Im Menue aktiviere die Kartenansicht
  8. LOS! Der Track ist nun mit dicker violetter Linie in jeder Kartenansicht sichtbar
  9. Erzeuge im Oregon einen Wegpunkt für Deine persönliche Adresse in Langenfeld oder Monheim 
  10. Suche auf dem violetten Track einen Punkt, der nahe an deiner Adresse liegt und speichere ihn.
  11. Rufe diesen Punkt im Wegpunktmanager auf
  12. LOS! Das Garmin routet dich zur Route "Rund um Langenfeld". 
  13. Am Track angekommen lade die Datei "2016-07-20 030 0154 Langenfeld Sommer" via Trackmanager. 
  14. LOS! Fahre ca. 50 m auf dem Track, rufe den Kompass auf und prüfe, ob der Richtungspfeil in Fahrtrichtung zeigt, wenn ja, ist alles OK, wenn nein, fahre den Track in umgekehrter Richtung. Du kannst auch im Höhenprofil einen Punkt 100 m weiter auf dem Tack (im blauen Bereich) wählen. Wenn du zu diesem Punkt fährst, fährst du den Track ebenfalls in der richtigen Richtung. 
  15. Bei der einzigen Tourverzweigung nahe dem Wasserskigebiet beim Hundesportplatz an der Sandstraße fahre den Radweg hoch zurück zum Wasserskigebiet und spare die An- und Abfahrt vom Sportplatz zur Rundtour. Lade den entsprechenden Wegpunkt herunter >> und kopiere ihn nach D:\Garmin\gpx


BASICS FÜR EINSTEIGER INS GPS-RADELN



Da ich selber erst seit Weihnachten 2014 ins GPS-gesteuerte Radeln eingestiegen bin, werde ich für Einstiegswillige versuchen, das, was ein Einsteiger benötigt, in Form von "BASICS"-Einträgen in diesem Blog zu behandeln.
Ich habe lange Rezensionen bei Amazon durchwühlt, bis ich mich endlich für den Kauf dreier sehr gut bewerteter Geräte entschieden habe.

OUTDOOR-GPS-GERÄT:


Garmin Oregon 600 + Topo Deutschland V7 GPS Gerät/Radcomputer (Deutschland Karte, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen) >>

Zur Zeit meines Kaufes wurde das Gerät in 46 Rezensionen mit 4 Sternen bewertet.

DIE HARDWARE DES GARMIN OREGON 600 IST SCHLICHT UND EINFACH HERVORRAGEND! Man sehe sich mal eine Rezension eines Konkurrenzprodzuktes an >> , dann weiss man, was man an seinem Oregon 600 hat. 

Wenn ich selber also mal über das Oregon 600 herziehe, dann sind es stets nur irgendwelche bescheuerte Softwareprobleme, welche mich anfänglich natürlich gewaltig erzürnt haben. 

Für diese Probleme kenne ich ABER inzwischen trickreiche und bestens funktionierende Lösungen, sodass eine Abwertung auf Grund dieser Probleme angesichts meiner Lösungen unangemessen ist:  

  • Funktionsfehler: Software-Neuinstallation wie unten beschrieben. 
  • Ggf. braucht man nur in der Datei "system.xml" den Eintrag "Software Version 5.00" durch z.B. "Software Version 4.90" zu ersetzen und es wird dann die GCUPDATE.GCD, welche durch Umbenennen von "Oregon6x0_WebUpdater__500.gcd" erzeugt und danach ins Verzeichnis garmin des Oregons kopiert wurde, beim Neustarten eine komplette Neuinstallation bewirken, ohne dass man die Vorgängerversion 4.90 zunächst via Downgrade eigens installieren müsste. 
  • Dateinamen auf 35 Zeichen beschränken, sonst sehr ernste Probleme mit diesen zu langnamigen Dateien im Oregon-Archiv wie
    • kein Zeilenumbruch in der Namensdarstellung (ab 34 bis 35 Zeichen),
    • keine Anzeige von Trackeigenschaften (ab 47 Zeichen) oder gar
    • Absturz durch eigenmächiges Geräteherunterfahren (ab 54 Zeichen)
  • Magenta-Tracklinie bei Sonne im Gesicht hat schlechten Kontrast in Karten mit grauem Häusergewühl um die Magenta-Linie. Abhilfe: Kartendetails via Kurzbefehl in den Favoriten als Kartenanzeige auf Minimum stellen (siehe unten), Karten-Maßstab nicht weniger als 60m. 

Meine Bewertung für das Oregon wären 5 Sterne für die Hardware und 3 Sterne für die Software, wobei mit meinen Anweisungen auch die Software 4 Sterne erhalten könnte.  


Das sogenannte neuere Angebot desselben Gerätes wird in 33 Rezensionen nur mehr mit 3 Sternen bewertet. Ins Gewicht fallen dabei 9 Rezensionen, die nur einen Stern verleihen. Das sind Rezensionen von Leuten, die im Umgang mit Software sich schwer tun und von Garmin alleingelassen werden. Und so verpassen sie dem für mich auf über 16 Tausend Kilometern bewährten Gerät eine Abwertung, die es eigentlich nicht (aber durch Garmins mangelhafte Unterstützung irgedwie doch) verdient und die mich zunächst sauer machten. Inwzischen bin ich aber auch sauer über den Zirkus, den ich drehen muss, um gewisse Softwaremängel auszubügeln. Zum Beispiel konnte ich kein neues Profil mehr eröffnen, die verschwanden alle im Nirwana. Da mußte ich zurückupdaten auf die Vorversion und dann erneut auf die herrschende Version updaten - ein närrischer Zirkus. Denn beim Versuch, einfach die herrschende Version neu aufzuspielen, macht das Oregon 600 nichts und lässt die durch vielen Gebrauch und ggf. Überladung mit Karten und Tracks verpfuschte Software unangetastet. Ggf. hilft hier auch einfacher Ersatz von "Software Version 5.00" durch "Software Version 4.90" in der im Editor geöffneten Datei "system.xml".

Warum lassen die Garmin-Progarmmierer nicht einfach GUPDATE.gcd in einem Unterverzeichnis "Software-Reparatur" stehen und machen einen Button "Bestehende Software neu installieren >>", welcher auf GUPDATE.gcd zugreift und die vermurkste Software von Grund auf neu installieren lässt? Dann könnten weit über 90 % aller Softwareprobleme enttäuschter User durch diese einfache Operation, die für komplette Neuinstallation des Betriebssystemes sorgt, ausgemerzt werden.
Auch könnte man die Vorgängerversion ebenfalls in einem Verzeichnis speichern und bei Bedarf durch eine Funktion "vorgängerversion installieren" aufspielen lassen. Softwareentwickler sind bisweilen (wenn nicht gar immer) geistig beschränkte Nerds. Dies müssen dann weniger versierte User büßen. 

Garmin-Geräte können also softwaremäßig selbst versierte Tüftler zur Weißglut bringen. 
Irgendwie scheint beim vielen An- und Abkoppeln an den PC, Aufspielen von gpx-Dateien und den täglichen Gebrauch die Software von Zeit zu Zeit Schaden zu nehmen. Daher sollte man zum Beispiel prüfen, ob man ein neues Profil anlegen kann.

Bestimmte Operationen bringen bei mir das Gerät bisweilen zum Absturz, z.B. im Höhenprofil Punkt auswählen, anzeigen lasssen, weiteren Punkt auswählen, anzeigen lassen usw. So was macht man eigentlich während der Fahrt nicht, daher betrachte ich das Problem als sekundär.

Solange man einfach seinen Track via Trackmanager lädt, in der Kartenansicht auf "LOS!" drückt und danach den Track abfährt, stürzt das Gerät so gut wie nie ab.
Zu viel Gefummel am Reisecomputer kann auch Abstürze bewirken.
Falls das Gerät abstürzt, aus- und einschalten, danach Track neu laden und LOS!
Falls das nicht mehr geht, Batteriefach öffnen, kurz eine Batterie raus, wieder rein und Gerät neu starten. Das hat bei mir noch immer zum tadellosen Neustart mit anschließender tadelloser Trackanzeige geführt. Kostet maximal eine Minute.

Bei allen ernsthaften Funktionsstörungen einfach folgendes Prozedere durchführen:


ALLGEMEINE SOFTWAREREPARATUR GARMIN OREGON 600

HIER findest du alle Versionen von Softwareupdates für Garmin Oregon >>


Zur Zeit (2016-11-10) ist die Version 5.00 die aktuelle Version >>Die Vorgängerversion ist die Version 4.90 >>

Vorgehen: 


  1. Man lädt die Vorgängerversion , derzeit Version 4.90  mit dem Namen "Oregon6x0_WebUpdater__490.gcd">> herunter und
  2. benennt das File um in GCUPDATE.GCD.
  3. Dieses File kopiert man ins Verzeichnis "Garmin" des Oregon 600: D:\Garmin\
  4. Danach schaltet man das Garmin aus, 
  5. vom PC abnabeln und 
  6. wieder einschalten: die Version 4.90 wird nun installiert. Zuvor wird man gefragt, ob man wirklich eine ältere Version aufspielen möchte, dies muss man natürlich bejahen. 
  7. Garmin wieder via USB an den PC hängen. 
  8. Man lädt die aktuelle Version 5.00 mit dem Namen "Oregon6x0_WebUpdater__500.gcd">> herunter. 
  9. Danach benennt man das File der Version 5.00 in GCUPDATE.GCD um und 
  10. kopiert das File wieder ins Verzeichnis "D:\Garmin". 
  11. Oregon 600 ausschalten, 
  12. vom PC abnabeln und 
  13. neu starten. Nun wird die Version 5.00 astrein installiert. 


Danach sollten alle Softwareprobleme behoben sein. Mein Problem mit den Profilen war es.

Mein Profil für das Radfahren kannst du hier herunterladen >>


Kopiere einfach das File "Monheimrad.gpf" ins Verzeichnis
D:\Garmin\Profiles
des Oregon 600 und du kannst dann sofort via Profiländerung dieses laden und hast dann sofort alle Oregon 600-Einstellungen parat, die ich für das GPS-Radeln selber nutze.

Rezensionen enttäuschter User:

Rezension 1: "geht gar nicht" - ich würde da einfach ein Softwareupdate mit der Vorgängerversion und danach mit der neuesten Version durchführen und damit für ein sauberes Betriebssystem sorgen - kostet 10 Minuten.

Rezension 2: "ohne PC unbrauchbar" Dies stimmt. Wer keinen PC hat, wird die Möglichkeiten von Oregon 600 leider nur sehr beschränkt nutzen können.
Rezension 3: "kompliziert, schlechtes Display, schwacher Akku": der User will ein großes Display wie bei einem Smartphone. Meine Meinung: Das Gerät soll handlich sein! Das Garmin überlebt auf Grund seiner Handlichkeit selbst brachiale Stürze. Ein Smartphone würde da zerfetzt. Schwacher Akku??? Stimmt nicht! Die schwarzen Eneloops haben 2500 mAh, das reicht für 5 Stunden Betrieb. Grundsätzlich habe ich immer Reserveakkus dabei. Insgesamt besitze ich 8 Akkus. Reichten sie nicht, würde ich halt nochmals 8 dazukaufen. Bei Touren, die ich kenne, schalte ich den Bildschirm als Hauptstromfresser einfach via Energiesparmodus aus.

Rezension 4: "In der Beschreibung steht das das Gerät Bluetooth unterstützt. Das stimmt nicht, konnte weder einen Bluetooth Herzfrequenz-Sensor noch einen Trittfrequenzsensor koppeln. 
Meine Antwort: Herzfrequenz-Sensor koppelt bestens. Aber via ANT-Schnittstelle und nicht via Bluetooth. Ich habe schon gründlich nach Brustgurten und Pulsuhren mit ANT-SENSOR !! gesucht, bevor ich mir die zugelegt habe. Brustgurte ohne ANT-Sensor (a la Aldi) gehen natürlich nicht!

Weitere Rezensionen mit 1 Stern zeigen mir nur eines: die User unterschätzen den Lernaufwand, den das Gamin Oregon 600 abverlangt.


Hier eine meines Erachtens vorzügliche Rezension von Oregon 600 >>, die sich mit meinen inzwischen (2016-10-19) 22 monatigen Erfahrungen deckt. Das Gerät hat inzwischen 2 Stürze mit nur winzigen Gehäusekratzern (keineswegs Kratzer im Display!!), Herausfallen mitten in der Fahrt (weil ich es in bei mehrere hundertmal Gebrauch einmal schusselig nicht richtig in der Halterung eingerastet habe, also aus eigener Schuld) sowie Herabfallen aus meinem Täschchen in der Garage auf den Betonboden ebenfalls nur mit winzigen Gehäusekratzern meines Erachtens unbeschadet überstanden. Ist also ein wirklich robustes Teil.

Das Oregon 600 wird ob seines Displays gerühmt, darin unterscheidet es sich von seinen Vorgängern.
In der Tat kann man selbst bei tiefstehender Sonne und Fahrt in ihre Richtung (echt beschissenenes Gegenlicht) jetzt im Winter auf dem Fahrrad noch seinen Track sehen und ihm folgen.
Voraussetzung: Wiese, Feld. 

Anders sieht es in dem durch Häuser grauen bei Gegenlicht schlechten Kontrastbereich aus: 

Wenn man bei Gegenlicht durch Sonne den Track kaum erkennen kann, kann



Die grauen Häuseinträge in der Topo Deutschland reduzieren den Kontrast erheblich, was beim Fahren gegen die Sonne mir genau in der abgebildeten Situation Probleme bereitete. Ich habe damals angehalten und die Karte mit Sonne im Rücken betrachtet, um sicher zu stellen, dass ich auf dem Track war und mich nicht verfahren hatte. Ggf. würde in solchen Situationen die Navigation ohne Karte besser sein, die Karte lässt sich ja via Einstellungen_Karte_Karten konfigurieren leicht deaktivieren und aktivieren. Das sieht dann so aus:

Linkes bild:  gegen die Sonne schlechter Kontrast violett-grau,
rechtes Bild:  ohne Karte guter Kontrast violett-beige.



Ein vorzüglicher Trick ist es, per Kurzbefehl "MIN" die Detailanzeige in der Karte auf Minimum zurückzusetzen, dadurch verschwinden die störenden grauen Häuser und der Kontrast ist fast wie bei der kartenlosen Darstellung, Klicken auf den Kurzbefehl "NOR" stellt wieder die normale Detailanzeige ein:

HIER FINDEST DU DIE ANLEITUNG UND FILES zur Einrichtung der Kurzbefehle "MIN" und "NOR" im Garmin Oregon 600 >> 


Der Maßstab der Karte darf nicht kleiner als 60m sein, sonst werden die grauen Häuser trotz minimaler Detailanzeige wieder eingeblendet und der Kontrast ist wieder im Arsch.
Einen 60m-Maßstab kann man mit den + - Tasten gar nicht einstellen, den kann man nur durch Ziehen oder Spreizen (Gesten) der Finger realisieren. Ist er so eingestellt, bleibt er erhalten, bis man ihn per + - Tasten oder durch Ziehen oder Spreizen der Finger ändert.

Der 80m-Maßstab hat sich bei meinen Touren sehr bewährt, daher ist das Verschwinden der grauen Häuser bei diesem Maßstab für mich bestens. Mit dem 60m-Maßstab als ggf. besserer Alternative zum 80m-Maßstab habe ich inzwischen auch experimentiert und nutze ihn nun bevorzugt. 





Um als Einsteiger mit dem Garmin Oregon 600 zurechtzukommen, empfehle ich die Anschaffung von Praxisbuch-Garmin-Oregon-6xx-Serie >>
Viele Einstellungs-Details finden wir im Oregon 600 Handbuch >>
Wenn wir nicht in der Fülle von Infos absaufen wollen, nutzen wir den vorzüglichen Überbllick über vernünftige Oregon 6xx-Einstellungen hier >>


BASECAMP


Auf Youtube gibt es hervorragende Videos zum EINSTIEG IN BASECAMP YOUTUBE >>


Ein gutes Basecamp-Buch gibt es zum kostenlosten Download

von Dieter Zellhöfer hier >>

Von geradezu überragendem Nutzen ist die Anweisung auf Seite 29, die Shortcuts des Werkzeugmenüs zu nutzen. 

R tippen eröffnet das Routenzeichen, T tippen das Trackzeichnen.
X aktiviert die Schere, mit der man einen Track aufteilt. 
Mit ALT kann man eine Linie dem Wegeverlauf anpassen.
Mit dem Mausrad kann man zoomen.
Hält man die linke Maustaste gedrückt, kann man die Karte ziehen, wie man sie braucht.
Mit E kann man ganze Trackabschnitte mühelos wegradieren. Danach mit ALT und der Maus die gerade Linie dem neuen gewünschten Wegeverlauf anpassen.



ROUTEN nutze ich nur zur Trackerzeugung, wo sie die Arbeit gewaltig erleichtern, und zur Navigation vom Auto zum Trackstart

Das Problem, zum Trackstart zu navigieren, löst man wie folgt


  • Parkpunkt AU anlegen
  • Wegepunkt Trackxystart VOR DER TOUR im Basecamp anlegen
  • Wegepunkt Tourrichtung hinter dem Tourstart anlegen (bei Rundtouren nageln sie den Drehsinn fest)
  • den Wegepunkt Tourstart aufrufen
  • LOS

Nach Beendigung der Tour:


  • AU aufrufen
  • LOS



PROBLEM: TRACK KREUZT SICH SELBST - LÖSUNG: WEGPUNKTE AN DER TRACKKREUZUNG SETZEN




Inzwischen habe ich das System noch deutlich präzisiert >>
, sodass es selbst in der Praxis wohl sehr seltenen Extremsituationen wie einem verschnörkelten Track durch den Benrather Schlosspark gewachsen ist. Nachstehend daher der historische Einstieg in die Problematik.



Eine Kreuzung (oder Mündung in den Track nach Trackanfahrt bzw. in die Trackabfahrt bei Rundtourende)  verlangt eine Festlegung der richtigen Fahrtrichtung vor solchen Kreuzungen oder Mündungen. Man kann so auch auf langes Anpassen eines Tracks an die eigene Adresse verzichten, wenn man eine Route von seiner Adresse zum Track und vom Track zu seiner Adresse durch Einstiegspunkte s1 und s2 sowie einen Ausstiegspunkt s3 im Track definiert. Man gibt via Zieleingabe s1 zum Track an, lädt dann den Track und navigiert ihn ab. Ist der ursprüngliche Track an seinem Ziel angelangt, erlischt die Navigation. Beim Start dieses Tracks muß man ihn daher neu laden und die Navigation neu anwerfen. Bei s3 gibt man HOME als Zieleingabe ein. Fertig! Mit dieser Methode kannst du ohne langes Editieren mit meinen Tracks arbeiten. 

Man hat an einer Kreuzung des Tracks mit sich selbst drei Möglichkeiten, auf dem Track weiterzufahren. An Hand der Richtungspfeile im Basecamp oder bei der Wiedergabe des Tracks sieht man, wo die richtige Fortsetzung des Tracks beim ersten und zweiten Auftreffen auf die Kreuzung jeweils verläuft.

Dort setzt man hinter der Kreuzung jeweils einen Wegepunkt, der auf die Fortsetzung des Tracks beim 1. und 2. Auftreffen hinweist und nennt ihn z.B. A und E. A bekommt einen roten Punkt, E einen schwarzen Punkt als Symbol. 

Wenn man seine Touren kennt, kennt man natürlich den Drehsinn der Tour und hat die Wegpunkte an Kreuzungen quasi im Kopf. Bei neuen Touren aber sind die Wegpunkte sicher nützlich.  

Eindeutig kann man an einer Trackkreuzung oder Trackeinmündung (Anfahrt zu einer Trackrunde) die weitere Richtung durch farbliche Kodierung eines Wegpunktes VOR DER KREUZUNG festlegen. Dabei hilfreich ist die farbliche Codierung in der Seefahrt: Backbord links ist rot, Steuerbord rechts ist grün. Geradeaus könnte man in einer Kreuzung durch Weglassen einer Markierung zeigen, Weglassen jeglicher Farbe aber liefert schwarz.
Daher setze ich nun zur farblich klaren Codierung an einer Trackmündung und in einer Kreuzung rot für links und grün für rechts ein, schwarz bedeutet den mittleren Weg in einer Kreuzung, also meist mehr oder weniger geradeaus. 

Von Routennavigation beim Radfahren rate ich schlicht und einfach ab.  Tracks sind viel besser. Das elende Gepiepe und die blöden weißen Pfeile, die das Bild versauen, stören mich nur. 

Das einzige Problemchen von Tracks ergibt sich dann, wenn der Track sich selber kreuzt oder bei einer Rundtour mit "Stabanfahrt" in sich mündet, dieses ist leicht lösbar mit simplen Wegpunkten VOR UND NICHT HINTER der Kreuzung oder Mündung, welche auf die richtige Richtung hinweisen. 
Da eine Kreuzung oder Mündung mindestens zweimal passiert wird, kann durch die Farben Rot (Anfang der Tour) und Schwarz (Ende der Tour) des Wegpunktsymbols und ggf. zusätzlich noch durch die Namen der Buchstaben A(anfang) bzw. E(nde) die Reihenfolge der Gültigkeit der Wegmarken hinter der Kreuzung bezeichnet werden. 
BEISPIEL 

für eindeutige Kennzeichnung des Trackverlaufes an einer Track-Kreuzung, durch Setzen farbiger Wegpunkte, die in Richtung des weiteren Trackverlaufes durch farbliche Kodierung der weiteren Fahrtrichtung (rot: links; grün: rechts, schwarz: geradeaus bzw. mittlere der drei Möglichkeiten in schwiefwinkliger Kreuzung) eines Wegepunktes vor der Kreuzung 
  • Fahre bei einem grün codierten Wegepunkt den rechten Ast
  • Fahre beim rot codierten Wegepunkt den linken Ast
  • Fahre beim schwarz codierten Wegepunkt den mittleren Ast
Beispiel:





Ein Track sollte auch immer einen Startpunkt haben und bei Rundtouren noch eine zweite Wegmarke, die einen auf die richtige Richtung im Track zwingt. 

Es sind daher zwei Punkte zu setzen, S1 und S2. Dann steigt man eindeutig in die Tour ein. Alles weitere regeln die Wegmarken vor Berührungspunkten des Tracks mit sich selbst. 


Zugegebenermaßen fehlen diese Marken in meinen Tracks, das würde im Basecamp nur stören. Also unbedingt selber anlegen! Und auch die Wegmarken VOR Kreuzungen der Tracks mit sich selbst, falls solche in meinen Touren wo sein sollten, selber anlegen! 

Fehlen in einem Track Wegmarken vor Kreuzungen, so kann man sie auch auf der Fahrt selber an der Kreuzung erzeugen: 

  • man geht ins Höhenprofil 
  • klickt dort einen Punkt hundert Meter weiter als der momentane Standort in der Tour vor der Kreuzung, 
  • man sieht nun klar, ob es nach rechts, links oder mittig weitergeht 
  • Wegpunkt speichern
  • Farbsymbol rot, grün oder schwarz vergeben. FERTIG!! Mehr ist nicht zu tun!


Falls man unbedingt meint, Routennavigation probieren zu müssen, kann folgendes helfen: 
Von Bedeutung ist es, Routen, die in Basecamp aus Tracks erzeugt werden, im DIREKT-MODUS zu belassen. JA NICHT IM TOURRADMODUS NEU BERECHNEN LASSEN UND DIE NEU BERECHNETEN ROUTEN ANS OREGON SENDEN!
Grund: Routen-Exporte aus dem Basecamp im Tourradmodus sind verkappte Tracks, die nur widerwilligst beim LOS vom jeweiligen Standort zum Routenstart "angeroutet" werden.
Direkt-Modus-Routen-Exporte (diese Routen erzeugt man aus Tracks, indem man die Punkte auf unter 50 limitiert) aus Basecamp hingegen werden beim LOS! im Oregeon neu berechnet und man wird zusätzlich von seinem Standort zum Routenstartpunkt hingeroutet. Im Basecamp können allen Routenpunkten mit Ausnahme von Start und Ziel durch Markieren in einem Aufwasch Alarme zugeordnet werden.
Angesichts der simplen Steuerung des Tracks bei Kreuzungen mit Wegpunkten hinter der Kreuzung in roter (1. Auftreffen) und schwarzer (2. Auftreffen) Farbe, empfehle ich zum Radfahren keine Routen mehr! Daher ist folgender Satz durchgestrichen:
Ich empfehle nun, für eine völlig neue Tour nicht nur den Track aufs Oregon zu spielen, sondern auch eine im Basecamp aus dem Track erzeugte Direktroute besonders dann, wenn der Track sich selber kreuzt: ACHTERTRACKS! 

Es gibt auch eine Kompass + Distanz zum Ziel-Logik, durch die man im Track ermitteln kann, ob man bei einer Trackkreuzung die richtige der drei Möglichkeiten erwischt hat. Diese hat sich aber bei meinen Experimenten als durchaus störanfällig erwiesen und wird nicht mehr empfohlen. 

Daher die Empfehlung: VOR Trackkreuzungen eine Wegmarke errichten, dern Farbe eindeutig festlegt, welche der zwei (Mündung) oder drei (Kreuzung) Möglichkeiten der Weiterfahrt

  • grün: rechts
  • rot : links
  • schwarz: mittig
zu wählen ist. 

Man kann also eindeutig aus der Farbe der Marke lesen, welchen der drei Trackäste man bei korrektem Weiterfahren des Tracks an der Kreuzung benutzen muss.  Den Kompass kann man danach ggf. zur Kontrolle nutzen, sein Richtungspfeil muss nach der Kreuzung sofort in Fahrtrichtung zeigen.

  • im Kompass wird dann der Richtungszeiger unbeirrt weiter in Fahrtrichtung zeigen und nicht wie beim Auffahren auf einen falschen Ast umkippen
  • im Reisecomputer wird die Distanz zum Ziel weiter kontinuierlich abnehmen und nicht zunehmen wie beim Auffahren auf einen falschen Ast

  • in der Praxis allerdings ist das Gehampel mit Distanz  zum Ziel und Kompass ätzend und der eindeutigen Fahrtrichtungsmarkierung mit Hilfe von Wegmarken VOR der Kreuzung unterlegen. 


Parkt man abseits der Route, wird man beim Aufruf der Route bequem vom Parkplatz auf die eigentliche Route hingeführt!

Viel besser ist es aber, ganz einfach den Routenstart grundsätzlich als schwarz markierten Wegpunkt S1 parat zu halten, ihn aufzurufen und sich per LOS auf ihn sich hinrouten zu lassen.

Will man wirklich sich den Käse mit Routennavigation einer Tour anschauen, so empfehle ich, unbedingt den Track angezeigt auf der Karte parat zu halten, damit man von der meines Erachtens ätzenden Routennavigation auf die viel einfachere und bessere Tracknavigation umzusteigen kann.

Man kann den Track durch "Auf Karte zeigen" auf der Karte neben einer Route sichtbar halten, sodass Abweichungen erkannt werden und man dann ggf. auf die Tracknavigation umsteigt. Oder man fährt via Routennavigation auf die Tour und steigt, nachdem via Routennavigation der "Drehsinn" der Tour klar ist, auf die Tracknavigation um.


 FAHRRAD-HALTERUNG:

Fahrrad-Halterung für Garmin-Oregon 600 >>

Diese Halterung wird mit Kabelbindern befestigt, auf Metall-Lenkstangen verrutscht sie ständig, insbesondere auf holprigen Wegen.

Eine Umklebung der Lenkstange mit Leukoplast hat die Kabelbinderbefestigung rutschfester und stabiler gemacht (viel bessere Reibungshaftung), Dies war aber langfristig nicht ausreichend!

Langfristig stabile Befestigung der Fahrrad-Halterung für Garmin-Oregon 600



  • Mit Leukoplast eine Basisumwicklung der Lenkstange durchführen, 
  • danach Klettband aufs Leukoplast kleben und 
  • danach noch auf die Halterung selber ein passendes kleines Hakenband-Stückchen aufkleben. Es wird so die Halterung quasi durch einen Klettverschluss am Lenker vorfixiert. 
  • Dann werden die Kabelbinder eingezogen und festgezogen, 
So hält die Halterung endlich richtig stabil. Das Garmin-Oregon ist ja kein leichter Tacho!

Kabelbinder habe ich vorsorglich gesondert gekauft, von den 4 Garmin-Bindern waren 2 spröde. Es wäre ein Riesenmist, wenn wegen billiger Soll?bruchstellen zweitklassiger Kabelbinder ein sonst so vorzügliches Gerät (es ist August 2016 und das Gerät hat schon über 13000 Kilometer Tracks klaglos aufgezeichnet, So was ist schon Qualität!) Schaden nähme.

KARTEN:

Die TOPO Deutschland gibt es im Bundle relativ günstig, bei Einzelkauf von Garmin-Karten sind diese viel teurer. Daher empfehle ich das Bundle. Damit kann man in Deutschland sofort loslegen und braucht sich um Kopierprobleme zunächst nicht zu kümmern.
Allerdings fehlt da eine Legende. Wir behelfen uns mit der Legende für die 2012er Karte >>


Wenn man allerdings beliebige Karten (vor allem die kostenlosen Opren Source-Karten) parallel nutzen möchte, muss man all seine Karten auf eine größere microSD-Karte kopieren.

Dann braucht man das nicht ganz einfache Know-How, das ich im folgenden erörtere.

ALLE KARTEN ZUSAMMENFÜHREN (AUCH GARMIN-KARTEN!)


Es gibt auch sehr gute OS (Open Source)-Karten, deren gmasupp.img man in xy.img umbenennen und auf eine eigene z.B. 32 GB SD-Karte (ja nicht auf die mickrige 4 GB SD-Karte der TOPO Deutschland von Garmin) nach z.B. F:\\Garmin\ kopieren kann.
Der Haken ist: im Garmin-Gerät wird eine Kopie der gekauften TOPO Deutschland auf einer frischen microSD-Karte nicht akzeptiert.
Würde man die TOPO-Deutschland durch Download kaufen, so wäre sie nach meinem Kenntnisstand durchaus kopierfähig (unlocked).

Von Garmin via Download gekaufte Karten sind also unlocked und können beliebig auf eine microSD-Karte zusammenkopiert werden und grenzüberschreitend bei gemeinsamer Aktivierung genutzt werden. Diese Karten sind allerdings recht teuer. 

Nur die aus DVD's stammenden oder im Bundle verbilligt auf Garmin-microSD gekauften Karten sind gegen Kopieren präpariert (locked). 

Um unsere Bundle-Karten in Wahrnehmung des Rechtes auf Privatkopie kopieren zu können, studieren wir das hier >> Das Tool laden wir hier >> herunter. Zur Zeit gilt dieses Zip >>
Es handelt sich hier um ein Kommandolinien-Tool. Wir kopieren daher gimgunlock.exe zusammen mit einer (von uns im Bundle gekauften) Garmin-Image-Datei xy.img in irgendein Verzeichnis auf der Festplatte c, z.B. C:/ulo/
Dann win + x, Eingabeaufforderung (Administrator). Dann
cd C:/ulo/
Danach
gimgunlock.exe xy.img
und schon macht das gute Tool aus unserer zunächst als Sicherheitskopie unbrauchbaren Bundle-Karte eine kopierfähige Version, die wir beim grenzüberschreitenden Radeln oder falls die Original-Gramin-SD-Karte abkacken sollte, nutzen können.

Problemlösung grenzüberschreitendes Radeln mit Garmin Karten

Um zum Beispiel beim Fahren zwischen Deutschland und seinen Nachbarländern sowohl die deutsche als auch die Karte aus dem Nachbarland durch gleichzeitiges Laden nach Aktivieren nutzen zu können, müssen jeweils beide Garmin-Karten auf eine mikro-SD-Karte kopiert werden, anders geht das nicht.
Kauft man die Karten bei Garmin via Download, ist das kein Problem, diese Files sind vermutlich unlocked und können auf beliebige microSD's kopiert werden und grenzüberschreitend durch Aktivieren beider Karten genutzt werden. Falls sie wider meine Erwartung dennoch locked wären, habe ich oben die Methode zum Unlocken beschrieben. Grundsätzlich fällt das Unlocken unter das Recht auf Privatkopie, dies sei der Vollständigkeit halber noch angemerkt.

Anders ist dies bei locked-Versionen, die zum Beispiel aus einem Bundle oder von einer DVD stammen.
Die grenzüberschreitende Nutzung von aus Bundle's stammenden locked-Karten ist erst möglich, wenn man via gimgunlock.exe eine unlocked-Version erzeugt.

Im Web findet der Suchende aus der dritten Welt, für den Garmin-Karten im Download viel zu teuer sind,  kostenlos alles, was er braucht. Schau dich einfach mal hier um >>


KOSTENLOSE OPEN SOURCE KARTEN


Einen tollen Überblick über Links zu (kostenlosen) OS-Karten-Anbietern findet man bei DE:OSM_Map_On_Garmin >>
Ein sehr guter Anbieter ist nun velomap.org >> und den Download der NRW-Karte finden wir hier: NRW-Velomap Download >> WEITERE VELOMAP KARTEN >>
Wird die velonordrhein-westfalen.exe ausgeführt, kann man sogar ohne SD-Karte die Karte in Basecamp sehen. Durch Ausführen = Doppelklicken von "create_gmapsupp_img_velomap.bat" im Verzeichnis C:\Garmin\velomap\nordrhein-westfalen kann man sich danach die Datei gmasupp.img erzeugen. Man wird nach Auflösungstyp gefragt: 2 ist für PC, 3 wäre für das Oregon. Danach benennt man die Karte und das Programm erzeugt die gmasupp.img, die man fürs Oregon und Basecamp beliebig umbenennen kann. Man kopiert sie ins Unterverzeichnis
garmin auf einer SD-Karte für den PC und ins Verzeichnis garmin auf einer Micro- SD Karte wie zum Beispiel dieser >> 

Für Monheimer Touren ist nun die TOPO-Deutschland ausreichend und im Basecamp kann man ja zur Planung mit einer Kopie der TOPO-Deutschland (in Zusammenarbeit mit Basecamp funktioniert eine Kopie, nur im Garmin-Gerät selber nicht) und der NRW-Velo-Karte auf einem Wechsellaufwerk arbeiten. Ein Mangel ist, daß die weltberühmte Balkanroute von Lennep nach Opladen noch nicht auf der TOPO-Deutschland eingezeichnet ist. Doch wenn wir einen Track dazu in unser Gerät laden und anzeigen lassen, haben wir quasi die Balkanroute eingezeichnet.

Zur Basisplanung eignet sich online der Radroutenplaner NRW >> vorzüglich.  Wichtige Grundrouten sind in seinen Karten hervorragend farblich hervorgehoben und werden vom Programm sehr gut berücksichtigt, wenn man z.B. von Alkenrath nach Burscheid eine Tour plant. Der Planer ist zum Teil wesentlich übersichtlicher als die teure TOPO-Deutschland und enthält selbstverständlich schon die Balkanroute.
Das Resultat seiner Planung kann man auch als GPX-File vom Radroutenplanter runterladen und in Basecamp importieren und weiterverarbeiten. 

PULS-KM-HÖHE-DIAGRAMME

Beurer PM 80 Pulsuhr >>
Diese Pulsuhr hat einen ANT+ - Herzfrequenzsender mit Gurt, welcher problemlos mit dem Garmin  Oregon 600 kooperiert. In den GPX-Dateien werden die Herzfrequenzen mitgeliefert und können in schönen Diagrammen dargestellt werden. Das Beurer-Diagramm zeigt die Herzfreuquenz als Funktion der Trainingszeit (nützlich bei Ergometer-Training), das Garmin-Diagramm zeigt die Herzfrequenz als Funktion der Streckenkilometer und Höhe.

Man kann sehen, ob steile Abschnitte einer Tour den Puls so versauen, daß er für den Rest der Tour erhöht bleit und wird beim zweiten Fahren auf solchen Abschnitten Zurückhaltung üben (sein Pulver nicht verschiessen!).